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Das SaarCamp startet

Freitag, 14. Mai 2010

Heute Nachmittag startet das SaarCamp, das hier schon vorgestellt wurde. Es geht los mit einem Get Together um 16 Uhr im DFKI. Am Samstag und am Sonntag kommen die Teilnehmer dann BarCamp-üblich zu interessanten Themen zusammen.

Wer sich weiter informieren möchte kann bei Twitter nach #SaarCamp suchen oder im eigenen Blog nachlesen.

Das SaarCamp im Interview

Freitag, 30. Oktober 2009

Im nächsten Jahr steht etwas Neues auf unserer Agenda, das SaarCamp. Wir haben mit dem Organisator Andreas Sander gesprochen:

Hallo Andreas, wer Dir eine Weile auf Twitter folgt hat sicher schon mitbekommen, dass Du das Thema SaarCamp in deinen Tweets aufwirfst. Könntest Du uns erklären was damit gemeint ist?

Hallo zusammen, klar kann ich das ;-). Das SaarCamp wird das erste BarCamp zum Thema Web 2.0 im Saarland werden. Ein BarCamp ist ein Kongress, der nicht zwischen Zuschauer und Vortragendem unterscheidet, d.h. JEDER der zum SaarCamp kommt, kann referieren.

Das Thema “Web 2.0″ (Werkzeuge für die Wir-Gesellschaft) ist nicht ohne Grund sehr grob gewählt. Wir wollten hier keine weiteren Vorgaben machen, sondern sind auf die Ideen & Gedanken der Zuschauer und Referenten gespannt.

Ein weiterer Punkt, der das BarCamp an sich auszeichnet, ist die Organisation. Der genaue Zeitplan, wann welche Vorträge gehalten werden, wird erst am Tag des SaarCamps selbst bestimmt und zwar wieder von Euch, den Zuschauern und Teilnehmern!

Danach werden dann (wahrscheinlich) an 2 Tagen die Vorträge in verschiedenen Räumen (teilweise parallel) gehalten - und ein ganz wichtiger Punkt: Ein BarCamp lebt zum großen Teil von der Diskussion und den Unterhaltungen zwischen den Teilnehmern. Es soll kein langweiliges “Vorträge halten und zuhören”-Event werden, sondern jeder Teilnehmer soll dazu ermutigt werden jederzeit Fragen zu stellen und zu diskutieren. Denn ohne eine lebhafte Diskussion während und nach den Vorträgen, wäre ein BarCamp kein BarCamp!

Wie kam es zu der Idee?

Auf diese Frage gibt es leider keine kurze Antwort, daher bitte ich jetzt schonmal um Entschuldigung, aber dazu muss ich etwas ausholen ;-). Die Entstehung der Idee war von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich bald ein BarCamp zusammen mit vielen anderen, wunderbaren Personen organisiere, den hätte ich ausgelacht!

Aber vor knapp einem Jahr kam Bewegung in die Sache: Ich hatte bereits meinen Blog und war damals schon begeistert von den Möglichkeiten andere interessante Menschen kennenzulernen, die auch, wie ich, im Netz etwas bewegen wollen. Dann kam Twitter und damit ein Boost für meine Erfahrungen!

Schon nach kurzer Zeit (März 2009) stand der erste Twitterstammtisch im Saarland an. Zunächst nur im kleinen Kreis von 4 Leuten, aber nach wenigen Monaten wurden aus 4 oftmals 10-14 Personen und damit war klar: Der Twitterstammtisch hat Zukunft!

Irgendwann schnappte ich dann Deine [Jürgen Botschner, @happybuddha] Idee mit dem BarCamp auf. Es wurde dann auf einem der Twitterstammtisch diskutiert und schon wieder war klar: “Das müssen wir machen!” ;-)

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass so ein Camp jede Menge Zeit braucht für die Planung. Vielleicht möchte der eine oder andere Leser helfen bei der Organisation. An wen soll er sich da an erster Stelle wenden?

Danke für diese Frage. In der Tat ist ein BarCamp mit sehr viel Zeit und Organisation rund um das Event (Sponsoren, Räume mieten, Werbung machen, Interessenten zusammenführen, Diskussionen einleiten, Catering organisieren etc.) verbunden. Erstmal sei gesagt, dass jeder Interessent immer und überall eingeladen ist mitzuwirken. Hierfür gibt es mehrere Anlaufstationen:

  1. (Haupt-)station: Unter www.SaarCamp.de findet ihr die Hauptzentrale des SaarCamps, die Mixxt-Community!
  2. Station (Twitter): Alle News bekommt ihr auch, wenn ihr dem SaarCamp über Twitter folgt (twitter.com/saarcamp).
  3. Station (Facebook): Natürlich haben wir auch eine Facebookseite eingebunden (nach SaarCamp auf Facebook suchen). Dort könnt ihr auch mitdiskutieren und die aktuellen Neuigkeiten erfahren.

Aber erste Anlaufstation sollte die Mixxt-Community sein, denn dort findet ihr ein Forum zur Diskussion und ein Wiki zur Organisationsplanung. Natürlich werde ich auch die Inhalte und Diskussionen aus den anderen Kanälen (Twitter und Facebook) mit integrieren, aber einfacher und schneller geht es über die Communityseite selbst.

Wie oben schon erwähnt kann jeder bei dem Projekt mithelfen, d.h. auch Nicht-Saarländer sind herzlich willkommen! Wer zudem im Saarland wohnt und bereit ist festes Mitglied des Organisationsteams (kurz Orga-Team) zu werden, d.h. dem festen inneren Kern der Organisation anzugehören, der kann sich zudem als Mitglied der gleichnamigen Gruppe auf der Mixxt-Seite bewerben.

Innerhalb der nächsten Woche wird es hierzu aber noch weitere Informationen geben!

Wie sieht es eigentlich aus mit dem Thema Sponsoren?

Derzeit finanziert sich das Projekt noch aus eigenen Mitteln, aber natürlich sind wir auf jede Art der Unterstützung angewiesen. Jede Art von Unterstützung ist für uns hilfreich. Für Firmen und Sponsoren wird es zudem die Möglichkeit geben ihre Logos auf Postern, Plakaten, Sponsorenwänden usw. zu präsentieren. Weitere Infos hierzu wird es in den nächsten Wochen geben. Aber alle die uns und das Projekt in jeglicher Art unterstützen wollen sind herzlich dazu eingeladen. Wir können jede Hilfe gebrauchen!

Zum Abschluss möchte ich noch unbedingt hinzufügen: Nicht nur Web 2.0′er und Experten sind zum SaarCamp eingeladen. Jeder der Interesse am Web hat und mehr dazu erfahren möchte ist eingeladen.

Denn eine reine Experten-Konferenz ist nicht unser Ziel. Wir möchten Experten auch mit Unerfahrenen und Einsteigern zusammenbringen. Wir erhoffen uns dadurch weitere tolle, lebhafte Diskussionsrunden (z.B. “Wozu braucht man das überhaupt”, “Was bringt es mir?”).

Denn was bringt uns eine reine Expertenkonferenz bei der jeder schon zu Beginn vom Web 2.0 begeistert und überzeugt ist. Wichtiger ist doch die Frage: “Wie können wir die Unentschlossenen, Kritiker und derzeitigen ‘Offliner’ erreichen?”

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast für dieses Interview! Ich hoffe das SaarCamp wird ein voller Erfolg!

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei dem SaarEbbes-Team für dieses Interview bedanken!